Wasserfarben und Kinder, Linkshänder
Wasserfarben sind toll!

Manchmal küsst einen die Muse einfach so. Kreativität überkommt dich und du möchtest am liebsten die ganze Welt damit überschütten. Es ist ein wundervolles Gefühl, wenn man von der Muse geküsst wird. Die Musen sind die Schutzgöttinnen der Künste und im Laufe der Jahre hat sich deren Begriff gewandelt und erweitert. Diese alte Chinesische Sprichtwort trifft es für mich auf den Punkt:

Einen Tag ungestört in Muse zu verleben heißt, einen Tag ein Unsterblicher zu sein.

 

Wasserfarben im Kasten und Pinsel mit bemaltem BlattWasserfarben auf Papier mit Pinsel

Es ist manchmal interessant, wann einen die Kreativität übermannt. Plötzlich ist eine Lösung des Problems einfach da. Präsent. Bewusst. So als ob  sie schon immer da war.

Es gibt Tage da sitze ich da und überlege mir, wie ich bestimmte Arbeiten grafisch umsetzen soll. Zerbreche mir den Kopf über bestimmte Lösungsansätze und kommunikative Strategien. Trotzdem geht nichts!

Nichts!

Für diese Fälle habe ich mir ein kreatives-rekreatives Arsenal zugelegt und eines davon sind Kinder. In meinem Umfeld natürlich meine Kinder.

Kinder haben nicht die Angst vor einem leeren Blatt zu sitzen. Sie füllen es einfach. Mit Kritzeleien, gezielten Darstellungen. Manchmal kommt ihnen einfach während dem malen die Idee, was sie eigentlich zeichnen. Sie gehen unbedarft an eine Arbeit und schütten ihr ganzes Innenleben auf ein Blatt Papier aus. Ihr Ziel ist es nicht mit Ihrer Kunst etwas zu erreichen, sondern sie malen um des Malens willen.

Natürlich weiss jeder Kreativschaffende, dass er von Auftraggebern bezahlt wird und mit seiner Arbeit etwas erreicht werden soll. Eine Markenkommunikation, eine Positionierung auf dem Markt, ein schönes Logo oder Verpackung etc… Das ist ja auch das Handwerk, welches wir gelernt haben.

Aus der kindlichen Perspektive könnte man sagen: „Ja, ich weiß schon du wolltest ein Logo für dein Ladenlokal, aber sieh mal, ich habe dir ein tolles Pferd gemalt. Ist doch auch schön!“

Was wir von den Kindern lernen können, ist die Hingabe zu ihrem Tun. Sie töten ihren kreativen Prozess nicht ab, indem sie sich schon von vorneherein Schranken setzen. Sie versetzen sich in einen gestalterischen Prozess hinein und werden dadurch mit viel grösserer Wahrscheinlichkeit von der Muse geküsst.

Aus persönlicher Erfahrung, weiss ich jedoch wie oft man in die Falle der selbsternannten Limits tappt. Am Anfang der kreativen Arbeit steht schon ein grosses NEIN. Somit kann sich unser Unterbewusstsein ja nur verweigern.

Dann legt lieber die Arbeit beiseite und malt, doodelt, macht einen Kopfstand, läuft Barfuss über Gras, trinkt eine Tasse Tee, beobachtet andere Menschen, denn wie Pablo Picasso sagt:

Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.

 

Schnecke mit Wasserfarben gemalt

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